Baufinanzierung

Die Bauzinsen kann man nämlich senken, wenn man einen größeren Teil vom benötigten Baugeld selbst anspart. Dafür stehen auf dem Markt der Geldanlagen viele verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

Je länger man vorher mit dem Ansparen beginnen kann, desto besser ist es. Dann kann man zum Beispiel den Sparplan nutzen, bei dem man jeden Monat einen bestimmten Betrag in eine Anlage einzahlen muss. Dafür bekommt man besonders dann gute Zinsen (auch durch ein Festgeldkonto möglich), wenn ein Teil des gesparten Geldes in eine festverzinsliche Anlage gegeben wird und ein weiterer Teil in einem Investmentfonds für einen arbeiten kann.

Natürlich ist bei einem geplanten Bauvorhaben auch der klassische Bausparvertrag eine gute Wahl, denn ihn kann man auch gut verwenden, um sich einen Teil seines Entgeltes als vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers auszahlen zu lassen. Das bringt sogar zusätzliche Einsparungen bei der Kranken- und Rentenversicherung sowie bei den zu entrichtenden Steuern mit sich, denn der Sparbeitrag wird nicht zum sozialversicherungspflichtigen und zu versteuernden Einkommen gerechnet. Allerdings sollte man sich hier darüber im Klaren sein, dass dadurch auch die später zu erzielende Rente gemindert wird und einen Teil der Einsparungen in eine private Rentenversicherung stecken, um dieses Defizit ausgleichen zu können.

Auch das Festgeld ist eine gute finanzielle Vorbereitung auf den geplanten Bau oder Kauf einer Immobilie. Festgeld hat den Vorteil, dass sich die Zinsen über die gesamte Laufzeit hinweg planen lassen und man eine ziemlich große Auswahl bei den wählbaren Laufzeiten hat. Da diese bereits ab drei Monaten beginnen, bleibt man als Kunde auch sehr flexibel, was die mögliche Verwendung seiner gesparten Mittel betrifft. Hat man sich dabei gute Konditionen sichern können, sollte man sich vertraglich die Option auf eine Prolongation sichern lassen. Das bedeutet, dass man das Festgeld zu den gleichen Konditionen noch einmal um die gleiche Laufzeit verlängert kann. Die Prolongation kann man annehmen, ist aber nicht dazu gezwungen. Dadurch behält man sich die Möglichkeit offen, bei einer Verschlechterung der Zinsen nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit auch eine andere Anlageform wählen zu können.

Wer eine Baufinanzierung benötigt, der sollte auf jeden Fall mindestens zehn Prozent der benötigten Gesamtsumme selbst flüssig haben. Schaut man sich die von den Banken ermittelten Beleihungswerte der Immobilien an, kommt man schnell dahinter, dass man als künftiger Bauherr doch lieber ein Viertel der ermittelten Gesamtkosten selbst auf den Tisch legen können sollte, um bei der Bezahlung der Baukosten oder des Kaufpreises auf der sicheren Seite zu sein.

Suchen und Finden Sie eine günstige Baufinanzierung. Ein Bauvorhaben geht oftmals einer langen Mietsituation voraus. Gerade da ist es sinnvoll ein Mietkautionskonto zu eröffnen.

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